Bi ProWald kritisiert die Klage des Vereins „Umweltschutz Taunus e.V.“

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Die Bürgerinitiative ProWald hatte am 2. Juni 2026 interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Oberjosbacher Rathaus eingeladen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand diesmal die Klage des Vereins „Umweltschutz Taunus e.V.“ gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bundesnetzagentur zum Ausbau der Ultranet-Höchstspannungsleitung auf der bestehenden Trasse westlich von Oberjosbach.

Die Klage hat nämlich erhebliche Auswirkungen für Oberjosbach. Der klagende Verein setzt sich als Alternative für eine sogenannte „kleinräumige Verschwenkung“ der Ultranet-Gleichstromleitung östlich um Oberjosbach herum ein – zusätzlich zur bereits geplanten Rhein-Main-Link-Erdkabeltrasse.

Die neue Trasse würde mit zusätzlichen Strommasten durch den Wald zwischen Lenzhahn und Oberjosbach verlaufen und anschließend östlich sowie südlich um Oberjosbach herum bis in Richtung Schäfersberg geführt werden.

Die BI ProWald spricht sich deutlich gegen diese Variante aus und fordert sowohl vom Verein „Umweltschutz Taunus e.V.“ als auch von der Gemeinde Niedernhausen, die die Klage finanziell unterstützt, mehr Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.

Im Rahmen des Treffens wurde eine Pressemitteilung erarbeitet, die leider nur in der Online-Ausgabe des Niedernhausener Anzeigers veröffentlicht wurde.

Den vollständigen Text der Pressemitteilung finden Sie hier.