Der Vorhabenträger Amprion hat in seiner Bürger-Infoveranstaltung am 3.11.2026 im GZO die Karten auf den Tisch gelegt.
Das Thema stieß auf großes Interesse nicht nur bei direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, sondern bei vielen, die sich Sorgen um die Natur und den Trinkwasserschutz machen.
Im folgenden informieren wir vorerst stichwortartig die wichtigsten Erkenntnisse wieder:
- Für den Planungsabschnitt HE4 wurden die Planfeststellungsunterlagen weitgehend erstellt und werden in Q4 bei der Bundesnetzagentur als Genehmigungsbehörde eingereicht.
- Voraussichtlich ab Q1/2027 sind die detaillierten Planungsunterlagen öffentlich einsehbar.
- Durch die Intervention von ProWald werden wertvolle Streuobstwiesen verschont, indem die Trasse nach Osten verschwenkt wurde.
- Damit steht der Trassenverlauf und die betroffenen Grundstücke rund um Oberjosbach fest.
ProWald stellt den Verlauf der Trasse für jeden leicht einsehbar auf einer eigenen Karte zur Verfügung: www.kurzlinks.de/rml
- Die Erdkabelverlegung erfolgt rund um Oberjosbach komplett in offener Bauweise (Graben)
- Betroffene Eigentümer und Bewirtschafter werden von Amprion persönlich kontaktiert.
- Es gibt Entschädigungen für die Eigentümer und die Bewirtschafter.
- Offene Punkte für die weiteren Gespräche sind aus Sicht von ProWald:
- Belange des Trinkwasserschutzes (die Trasse verläuft durch Wasserschutzgebiet)
- Besondere Schutzmaßnahmen im Bereich der beiden Tiefbrunnen
- Art, Umfang und Lage der Ausgleichsflächen
- Auswahl, Eignung, Herrichtung und Rückbau der Zuwegungen durch den Ort, im Wald und Feld
- Koordination mit anderen Baumaßnahmen (Sanierung Limburger Straße, Sanierung GZO, …)
- Art und Höhe der Entschädigung für Eigentümer und Bewirtschafter
ProWald hält Sie auf dieser Homepage weiter auf dem Laufenden.