Wo kommt der Strom her?

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Di., 07.01.2014 - 06:22

Das Dilemma der zufallsabhängigen Stromerzeugung durch Sonne und Wind beleuchtet ein Artikel der Welt vom 24.12.2013 unter der Überschrift „Flaute und Wolken stoppen Ökostrom - Produktion“, siehe http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article123276180/Flaute-und-Wolken-stoppen-Oekostrom-Produktion.html.
In der Woche vom 9. bis zum 15. Dezember lieferten die in Deutschland aufgestellten 23.000 Windräder und die ca. eine Million Fotovoltaikanlagen, die bisher allein mit mehr als 100 Milliarden Euro subventioniert wurden, fast keinen Beitrag zur Stromversorgung. Im Winter ist die Nachfrage nach Strom besonders hoch, das Angebot der erneuerbaren oft besonders niedrig. Wenn weiterhin keine Stromspeicher zur Verfügung stehen, werden eben in einigen Jahren 50.000 Windräder statt 23.000 über mehrere Wochen im Jahr keinen Strom liefern. Kaum ein konventionelles Kraftwerk kann abgestellt werden. Deutschland leistet sich neben der funktionierenden konventionellen Stromversorgung eine zweite aus erneuerbaren Energien. Ob das wirklich bezahlbar bleibt?
Warum ist eigentlich im Koalitionsvertrag der CDU und Grünen von Stromspeichern keine Rede? Kein verantwortungsvoller Politiker handelt nach dem Motto: „Augen zu und durch.“